Freitag, 12. Oktober 2012

I: Aller Anfang...

"Wie bist du eigentlich zu dem Hobby "Haarpflege" gekommen?" Diese Frage höre ich so manches mal wenn ich erzähle, dass ich mich in meiner Freizeit viel mit meinen Haaren beschäftige. Sicher, ein gängiges Hobby, wie zum Beispiel Lesen oder ins Kino gehen, ist es nicht, aber dennoch macht es mir viel Spaß und ich gehe der Haarpflege sehr gerne nach. Wie hat also alles angefangen?





Ich habe mir zu dem Zeitpunkt meine Haare schon jahrelang sehr dunkel gefärbt. Mal schwarz, mal dunkelbraun, je nachdem worauf ich gerade Lust hatte. Da ich nun diese sehr dunkle Ausgangsfarbe hatte war mir klar, dass ich, wenn ich wirklich rot werden wollte, ums Blondieren wohl nicht rumkommen würde. Da solche Blondier-Selbstmach-Aktionen ja immer etwas heikel sind, habe ich beschlossen vorher richtig gründlich zu recherchieren, welche Möglichkeiten ich habe, Do's & Dont's, etc. 
Zur gleichen Zeit bot ein Friseur in der Nähe eine Eröffnungsaktion an: Schneiden und färben für 55,-€! Ich dachte, bevor ich es zu Hause probiere und später keine Haare mehr auf dem Kopf habe, gehe ich lieber zum Friseur. Die verstehen schließlich etwas von ihrem Handwerk.

Dort angekommen suchte ich mir auf einer Farbpalette den gewünschten Rotton raus. Ein sattes Weinrot sollte es sein.
Die Friseurin trug mir eine rote Paste auf und ich wunderte mich schon, ob ich vorher nicht aufgehellt werden müsste. Ich habe allerdings auch schon von Farben gehört, welche gleichzeitig aufhellen UND färben. In einem Schritt. 

Diese Paste begann sich schon nach kurzer Zeit dunkelrot zu färben. Von aufhellen war nirgends etwas zu sehen. Ich habe trotzdem weiter der gelernten Friseurin vertraut. Sie wird ja schon wissen was sie macht. 

Tja. Beim Föhnen habe ich dann schon gemerkt, dass meine Haare einfach nicht heller werden (im nassen Zustand sind Haare ja immer dunkler, als im trockenen). 

Heraus kam das hier:



Ein roter Ansatz und dunkelbraun-lila-irgendwas farbige Längen. Ich war sehr, sehr enttäuscht und wütend zugleich. Die Friseurin meinte beschwichtigend, dass sich das dunkle wohl noch auswaschen würde und die Farbe mit der Zeit heller werden würde. 

Am gleichen Abend noch fuhr ich in einen Friseurbedarfsladen und kaufte mir Efassor Farbabzug. Wieder zu Hause habe ich mir 2 mal die Haare gewaschen, wobei schon einiges an roter Farbe verloren ging.
Mit einem Schwamm kam dann der Farbabzug (den ich mit Wasser angemacht habe) auf mein komplettes Haar. Alufolie. 20 Minuten warten.

Beim Auswaschen kam glücklicherweise fast nur braun heraus. Ich war schon etwas erleichtert. Meine Haare fühlten sich allerdings schrecklich an. Dass das alles für meine Haare kein Spaziergang werden würde, leuchtete ein und wurde mir mehrfach von den kompetenten Beraterinnen im Friseurbedarfsladen klargemacht. 


Meine Haare sahen nun so aus:



Das entsprach zwar schon eher meinen Vorstellungen, aber der lange Weg zum schönen Rot hatte erst begonnen...


Wie es weiter geht:

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